Frühere Chefredakteurs-Meinungen
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Wissensgesellschaft 2.0: Zukunftsmarkt und Betriebssystem der Ökonomie von morgen
Bildung ist DIE Schlüsselressource in der Wirtschaft des 21. Jahrhunderts. Bildungsdiskussionen sind allgegenwärtig. Keine Business-Konferenz, die ich erlebe, ohne dass irgendwo die Binsenweisheit von der beginnenden Wissensgesellschaft als bahnbrechende neue Erkenntnis abgesondert wird. Dabei hat Peter Drucker schon in den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts darauf hingewiesen, dass Wohlstand und Wachstum nur noch über die strategische Anwendung von Wissen aufrechtzuerhalten sind.
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Willkommen im Kaufhaus der Zukunft!
2012 wird das Jahr sein, in dem der klassische Handel den enormen Druck spüren wird, der von der neuen Social-Commerce-Welt ausgeht. Zwischen dem Siechtum der Dinosaurier Karstadt und Kaufhof, das uns hierzulande immer noch beschäftigt, und der Dynamik eines fulminanten Social-Commerce-Projektes wie Fab.com liegen Lichtjahre. Fab.com gehört zu jenen unfassbar schnell wachsenden Unternehmen, die den stationären Handel in diesem Jahr in eine ordentliche Sinnkrise stürzen werden (siehe Randspalte Seite 5 im „Zukunftsletter“ 02/2012).
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Die Digitalisierung unseres Lebens und was Sie daraus machen können
Wir befinden uns mitten in einem Wandel, der jetzt auch die Produktionsverhältnisse erreicht hat. Was sich abzeichnet, ist ein neues Denken über die Art und Weise, wie wir Dinge herstellen. Schon lange reden wir über die Digitalisierung, die unter anderem eine stolze Industrie wie Zeitungen, Buch und Zeitschriften auf den Kopf stellt.
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Do-it-yourself war gestern – jetzt beginnt die Ära des Do-it-for-you
Die nassforsche Ankündigung von Amazon, künftig die Geschäfte der Buchverlage zu übernehmen, ist ein weiterer Baustein in diese Richtung. Er sollte auch bei Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, die Erkenntnis reifen lassen, dass es in den kommenden 10 Jahren auf Folgendes ankommt:
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4 Gesetze für die Wachstumsmärkte von morgen
In diesem Zukunftsletter-Spezial nehmen wir Sie mit auf eine Weltreise, die für Sie der Ausblick in eine verheißungsvolle Zukunft sein soll. Wir möchten Ihnen neue globale Marken vorstellen, die bislang nur die wenigsten von uns auf dem Zettel haben. Diese Marken und Unternehmen, allesamt Champions auf ihrem Gebiet, sollen Ihnen Erfolgsgeheimnisse verraten, die Sie auf dem hiesigen Markt ebenso wie bei Ihrem Aufbruch in neue Welten Gewinn bringend einsetzen können
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Wo wir Recht hatten und: Das Zeitalter der Transsumenten
Ein turbulentes Jahr fliegt vorüber, und wir sollten uns mehr denn je darauf einstellen, dass wir nur über (Mega-)Trend-Kompetenz (Zukunftsletter 10/(11) und wache Innovationsbereitschaft (Frugale Innovation: Zukunftsletter 5/11) die Tür zur Zukunft aufstoßen. Im Zeitraffer möchte ich Ihnen hier noch einmal wichtige Trend-Wegmarken des Jahres 2011 vor Augen führen.
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Warum Sie gerade jetzt auf Megatrends achten sollten
Die Welt sortiert sich neu. Seit mehr als einem halben Jahr erleben wir die Aufstände in Nordafrika. Mitten in Europa müssen Staaten den Offenbarungseid leisten. 2011 wird das Jahr werden, in dem wir ein Global Uprising erlebt haben. Die Ursachen für die Proteste sind auch wirtschaftlicher Natur: hohe Jugendarbeitslosigkeit in fast allen diesen Ländern und dramatisch erhöhte Lebensmittelpreise. Die Welt sucht nach einem neuen Gleichgewicht, der globale Kampf um den Platz am Wohlstandstisch hat begonnen.
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Mobil genießt ab sofort Marketing-Priorität
Ich gebe es gerne zu, ich bin kein großer Freund der mobilen Kommunikation. „Handys“ (dieses denglische Wortungetüm) sind die Fußfesseln der vernetzten Arbeitswelt, sie dringen penetrant bis überallhin durch. Das Mobiltelefon hat zur Geburt dieser medial-schizophrenen Zeitgenossen geführt, die plötzlich – scheinbar irre geworden – an der Fußgängerampel oder in der Straßenbahn (das Ohr diskret verkabelt) über „Wiedervorlagen“ und „Powerpoint-Folien“ zu reden beginnen. Handys bewirken die kommunikative Schredderung unseres Alltags. Aber: Sie reorganisieren auch die Business-Welt.
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Top Trends 2020
Trends beschreiben Veränderungen, sie entstehen oft an den Bruchstellen in Wirtschaft und Gesellschaft. Dort, wo die alte Mechanik des Herstellens, Verkaufens und Bewerbens nicht mehr funktioniert, bilden sich Trends. Trends sind nichts anderes als Veränderungsbewegungen, die sich in einem neuen Produkt, einer neuen Dienstleistung kristallisieren. Wer sich frühzeitig mit Trends auseinandersetzt, davon sind wir zutiefst überzeugt, der erfährt nicht nur das Neueste oder Hippste – der verschafft sich ein gutes Immunsystem für die Zukunft eines Geschäfts.
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Wie Sie Trends mit Substanz aufspüren
London ist für Trendforscher ganz einfach ein Pflichtprogramm. In der Regel lässt es sich mit zwei, drei Terminen verbinden. Die Stadt, die aus allen Nähten zu platzen droht und sich immer schneller dreht, ist immer noch DER Trendindikator, zumindest in Europa. London hat unter der Krise gelitten wie ein Hund. Rund 1/3 des britischen Bruttosozialprodukts wird in der Metropolregion London erwirtschaftet. London ist nach wie vor der Taktgeber der Finanzmärkte. Wer nach Dienstleistungstrends sucht, sollte hier beginnen. London ist serviceverliebt. Was für das Königreich ein existenzielles Problem darstellt, das fast vollkommene Fehlen von Mittelstand und funktionierenden Industrien, schafft in London die Trends für die Service-Ökonomie von morgen.
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Die Offline-Online-Chance: Was den Konsum der Zukunft prägen wird
Häufig, wenn ich mit dem Thema „Zukunftsperspektiven des Handels“ unterwegs bin, bekomme ich eine Frage gestellt: „Wenn das Internet im Handel die Macht übernimmt, dann stirbt doch der stationäre Handel endgültig aus, oder?“ Meine Antwort darauf hat sich seit Jahren nicht geändert: Nein! Handel, kaufen und konsumieren vor Ort in den Läden wird definitiv nicht aussterben. Die ganze Sache ist einfach und kompliziert zugleich. Noch nie hat ein Handelsformat das Altvordere umgehend ausgelöscht. Auf dem Gebiet der Medien ist das übrigens genauso. Überprüfen Sie das in Ihrer eigenen Erinnerung.
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Die öko-ökonomische Wende erweist sich als einmalige Wachstumschance
Schauen wir auf die Entwicklungen der vergangenen Monate, müssen wir feststellen: Wir befinden uns mitten in der ökologischen Wende unseres Wirtschaftssystems. Das, was ich Ihnen hier (siehe Zukunftsletter 01/2011) und zu anderen Gelegenheiten schon mehrmals als Wachstumspfad in die Zukunft vorgestellt habe, beginnt gerade richtig zu greifen: ein öko-technologischer Aufbruch, bei dem jedoch nur das als wirkliche Innovation durchgeht, was Gewinnorientierung mit einem nachhaltigen Wertschöpfungsmodell in Einklang bringt.
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Globale Desaster – Globale Innovationen
Wenn sich am anderen Ende der Welt eine nukleare Katastrophe ereignet, dann kann das hierzulande die Wahlen entscheiden. Es ist jedoch zynisch, vom Unglück anderer Menschen profitieren zu wollen. Denn wir müssen uns endlich klar machen, dass wir in einer globalen Welt leben.
Die kleinkarierten Vorwürfe, dass die eine oder die andere Partei aus den Ereignissen in Japan größere Vorteile für sich herausschlagen könnte, hat in Deutschland viel zu sehr die Trauer und Anteilnahme für die Opfer dieser unvorstellbaren Natur- und Menschheitskatastrophe verdeckt.
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Die Welt am Tipping Point und wie wir den nächsten Schritt nach vorne machen
Seien wir ehrlich, bis vor 6 Wochen hat sich keiner von uns über das Unrecht der nordafrikanischen Autokraten echauffiert. Gerade Ägypten war ein treuer Verbündeter im Kampf gegen eine drohende islamistische Welteroberung. Aber Zukunft passiert: Jetzt reden wir nicht mehr über Islamismus, sondern – erfreulicherweise – über arabische Demokratiebewegungen und erwachende Märkte in ganz Afrika.
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Investieren Sie in Wertschöpfungskreisläufe statt -ketten
Wertschöpfungsketten haben einen fatalen Nachteil: Sie enden an einer Stelle – Lebensdauer erschöpft, Maschine kaputt, Ressourcen verbraucht. In den vergangenen Monaten haben wir vielleicht deshalb so viel über erschöpfte Märkte und die erschöpfte Marktwirtschaft geredet, weil unser Denken in Wertschöpfungsketten einfach nicht mehr funktioniert. Wir müssen den Sprung von der Gegenwart in die Zukunft des 21. Jahrhunderts wagen.
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Wie Sie einflussreiche Trends von vorübergehenden Hypes unterscheiden
Die Veränderungen in der Medienwelt gehen mit rasender Geschwindigkeit vonstatten. Umso mehr sollten Sie darauf achten, dass Sie keinen künstlichen Hypes zum Opfer fallen.
Es gibt klare Anzeichen dafür, dass Facebook, Twitter & Co. überbewertet sind. Klare Anzeichen von Blasenbildung werden erkennbar. Der Unternehmenswert von Facebook beispielsweise wuchs Ende 2010 wöchentlich um 4 %. Bevor Facebook überhaupt an der Börse angekommen ist, hat ein einmaliger Handels-Hype auf dem grauen, unbeaufsichtigten Kapitalmarkt eingesetzt. Die Mechanismen kennen wir aus den vergangenen Jahren nur zu gut: Anleger spekulieren auf Facebook, um richtig Geld zu verdienen, bevor der Hype vorbei ist.
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Warum die Sehnsucht nach den Sternen unzerstörbar ist
Als ich ein kleiner Junge war, fieberte ich mit den coolen amerikanischen Astronauten bei ihrem ersten Schritt auf dem Mond. Fasziniert lauschten wir den sonoren Stimmen der Weltraum-Experten, die uns in Radio und TV kosmische Formeln vermittelten. Dank Perry Rhodan, dem Space-Superman aus deutscher SciFi-Fertigung, betrat ich im Geiste mindestens 5.000 fremde Planeten. Dass die Zukunft „oben“ stattfinden würde, stand für mich außer Frage. Seitdem ist viel passiert – beziehungsweise nicht passiert. Expertenrunden im Fernsehen beschäftigen sich heute eher mit Hartz-IV-Empörungen, kleinen traurigen Schnauzbart-Männern mit Angst vor verschleierten Frauen und Bahnhöfen, die auf keinen Fall gebaut werden dürfen.
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Das Globalisierung-Prinzip: Gerade in der globalisierten Welt zählt die kleinere soziale Einheit
Das 20. Jahrhundert war vom großen Grundkonflikt der Klassengesellschaft geprägt: Staat versus Wirtschaft, links gegen rechts. In diesen Frontlinien verlaufen heute noch die meisten politischen Debatten: Soll der Staat mehr Verantwortung übernehmen? Der Einzelne alle Lebensrisiken tragen? Die Wirtschaft schärfer reguliert werden? In der globalisierten Welt des 21. Jahrhunderts ist diese alte Polarität weitgehend obsolet.
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Der Work-Life-Kapitalismus
Nehmen wir einmal an, das, was wir unentwegt als „Krise“ beklagen, wäre kein vorübergehender Zustand. Wir würden nicht wieder zu „business as usual“ zurückkehren. Zu jenem Zustand, den wir anscheinend seit einem halben Jahrhundert als „Normalität“ betrachten: 2,5 % BSP-Wachstum pro Jahr, wachsende Aktiendepots und Vermögenspolster, brave Kunden, die immer mehr kaufen, egal was.
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Wie IKEA evolutionäres Marketing auf den Punkt bringt
Neulich habe ich, mit einer gewissen Nostalgie, mein letztes Billy-Regal dem Sperrmüll anvertraut. Rund 25 Jahre war es alt, und der Abschied fiel mir schwer. In IKEA spiegelt sich die Geschichte der Werte und Wandlungen unserer Zeit. Als Cheap-and-easy-Holzanbieter in den 70er Jahren war die Elchfirma Teil unserer Studentenzeit. Der Geschmack von Fiskeböller und Kinderparadies begleitete die jungen Familien der Nach-68er-Zeit in ihren ersten Cocooning-Erfahrungen.
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Aschenbrödel oder iHysterie?
Die Welt ist also doch keine Scheibe, sondern vielgestaltig und äußerst komplex. Vorhersagen, was in den nächsten Jahren zu erwarten ist, werden immer schwieriger. Es hilft nichts, wir müssen alle selbst an unserer Trendkompetenz arbeiten.
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